Naturschutz

Deko

Nachhaltiger Schutz von Tieren und Pflanzen

Das Naturschutzbüro des Zentrums für Umwelt und Kultur hat folgende Ziele und Aufgaben:

  • Sicherung aller heimischen Tiere und Pflanzen
  • Schutz von Lebensräumen und deren Dynamik
  • Bereitstellung von Infrastruktur für die Umweltbildung

Tiere am Kloster und im Maierhof

Am Kloster mit seinen Gärten siedeln sich viele Tierarten an: Störche auf dem Klosterdach, fünf Paare von Turmfalken in den Mauernischen, Mauersegler am Maierhof. Auf die Wochenstube der Fledermäuse unterm Klosterdach hat Pater Karl Geißinger ein wachsames Auge; auch auf den Biber, der den Dorfbach aufstaut, damit er nicht den Maierhof unter Wasser setzt.

Der Grünspecht besucht die Streuobstwiese, hier rufen im Herbst auch die Laubfrösche. Für die Überwinterung von Siebenschläfer und Haselmaus bietet der Klostergarten Unterschlupf. Zauneidechsen und sogar Kreuzottern finden sich an den Mauern ein. Reich ist die Insektenwelt im Meditationsgarten oder der Kräuterspirale: Hier tummeln sich die Blumenfreunde, vom Taubenschwänzchen bis zum Schwalbenschwanz.
 
Rudolf Schmidt von den ZUK-Senioren fotografiert seit über 30 Jahren die Tierwelt auf Klosterland.

Rinder für Moorschutz

Moorschutz auf Klosterland ist ein hohes Ziel. In einem Weideprojekt gilt es herauszufinden, ob durch Beweidung mit Rindern auf wiedervernässten Moorflächen die gewünschte Wirkung erzielt werden kann: ein attraktives Landschaftsbild, eine höhere Artenvielfalt von Pflanzen und Tieren, ein Lebensraum für Wiesenbrüter und nicht zuletzt ein Einkommen für den Landwirt.

Biolandwirt Franz Sindelhauser aus Benediktbeuern beweidet die Projektfläche von 18 Hektar unter anderem mit dem alten, leichten Murnau-Werdenfelser-Rind, mit dem robusten und winterharten Schottischen Hochlandrind und mit Wasserbüffeln. Die Kombination der Rinder hat sich bewährt.

Begleituntersuchungen zu Landschaftsvielfalt, zu Pflanzen- und Vogelarten weisen in die erhoffte Richtung. Die Wiesenbrüter Kiebitz, Bekassine und Braunkehlchen finden die Weidefläche attraktiv. 

Naturlehrgebiete

Für das Bildungsprogramm des ZUK ist im Klosterland ein spezielles Naturlehrgebiet eingerichtet. Es bietet Möglichkeiten auf Lehrpfaden, von Beobachtungsstationen aus und in Erlebnisbiotopen Natur zu erfahren.

Die Tümpelsafari auf den klosternahen Tümpeln ist beliebt bei Groß und Klein. Ein Barfußpfad ermöglicht sensorische Erfahrungen auf Steinen und im Moor, ein Klangpfad bietet akustische Erlebnisse. Ein Moorwaldpfad  kann auf sicherem Steg durchwandert werden, es gibt eine kleine Floßfahrt. Für Naturbeobachtungen ist der Fuchsbichlstadl eingerichtet. Im Winter lockt die Vogelstation Moosmühle Besucher von nah und fern, sie wollen neben vielen anderen Arten den Eisvogel beim Fischen sehen.

Schon im Klosterbereich entspannen sich Besucher gerne im Meditationsgarten, für den Gartenfreund gibt es eine Kräuterspirale.

In das Naturlehrgebiet kommen Gruppen des ZUK unter Anleitung von Umweltpädagogen, es kommen die Schulklassen des Klosters. Das Naturlehrgebiet ist darüber hinaus für alle Besucher frei zugänglich.

Kontakt

Sie haben Fragen zu unseren Projekten? Wir freuen uns darauf, mit ihnen ins Gespräch zu kommen.

Pater Karl Geißinger
Koordinator Pater Karl
Geißinger SDB
+49 8857 88-700
karl.geissinger[at]zuk-bb.de
Elisabeth Pleyl
Gebietsbetreuung Elisabeth
Pleyl
+49 8857 88-705
elisabeth.pleyl[at]zuk-bb.de
Andreas Drexler
Projektbetreuung Klosterland Andreas
Drexler
+49 8857 88-705
andreas.drexler[at]zuk-bb.de

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