Benediktbeuern in den 1960er und 1970er Jahren
Ausstellung von Dr. Birgitta Goerke mit Fotos und Collagen

In Benediktbeuern lebten die Leute in den 1960er / 1970er Jahren nicht in  Kommunen und sie demonstrierten auch nicht gegen den Vietnam-Krieg. Doch die Ideen und Moden, die in dieser Zeit die Welt beherrschten, machten auch vor Oberbayern und Benediktbeuern nicht Halt.
Junge Männer mit langen Haaren, Mädchen in Zotteljacken oder Hotpants und die Gedanken daran, was wohl gerade so in der Carnaby-Street geschieht, kamen auch hier an. Daneben bleiben die Traditionen lebendig.

Die Ausstellung der Künstlerin Dr. Birgitta Goerke versucht, das Lebensgefühl dieser Zeit wachzurufen. Dies geschieht durch Collagen und Fotos.

Die Ausstellung entsteht aus der  Perspektive einer Künstlerin, die  Benediktbeuern in den 1960er Jahren als Ferienort und in den 1970er Jahren als Wohnort ihres Großvaters kennen und lieben lernte. Auch Erinnerungen an ihre Schulzeit im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen der 1970er Jahre fließen ein. Diese Ausstellung ist  eine Hommage an Albert Goerke, der mit 86 Jahren nach Benediktbeuern kam und dort bis zu seinem Tode 1979 lebte, sowie an Dr. Ilse Goerke, verstorben 2019, aus deren Nachlass  die Fotos aus den 1970er Jahren größtenteils stammen. Ohne die vielfältigen Informationen und die wichtigen  Unterlagen des ehemaligen Bürgermeisters Georg Rauchenberger könnte die Ausstellung nicht zustande kommen. Ihm sei sehr herzlich gedankt.

Organisatorisches
Datum:
Fr 23.07. - So 5.09.
Zeit:
täglich 10 - 17 Uhr
Ort:
Flur der ZUK-Erwachsenenbildung (Maierhof, 1. Stock im Mittelrisalit)
Kosten:
Eintritt frei
Mitzubringen:
BesucherInnen dürfen keine Erkältungs-symptome haben. Die Corona-Schutzauflagen verpflichten zum Tragen von Mundschutzmasken und einem Mindest-Abstand (1,5 m) zwischen Ausstellungs-Besuchern verschiedener Haushalte. Am Eingang Desinfektion der Hände.