Ausstellung "Weite & Nähe"
Aquarell- und Ölbilder von Maria Janßen

Maria Janßen, 1988 geboren, wuchs in Lenggries in einem musisch-kreativen Elternhaus auf und meint rückblickend: „Das Interesse am Malen wurde mir demnach schon in die Wiege gelegt.“ Ihre Mutter brachte ihr bereits als Kind die Grundlagen des Zeichens, Skizzierens und den Umgang mit Aquarellfarben näher. Maria Janßen studierte Soziale Arbeit an der Katholischen Stiftungsfachhochschule (KSFH) Benediktbeuern und arbeitet im Bichler Kindergarten.

„Das Malen ist für mich heute eine gute Möglichkeit, mich zu entspannen und meine Gedanken zu sortieren“ beschreibt die junge Künstlerin ihre Motivation und ergänzt:  „Außerdem hatte ich schon immer den Drang, alles Schöne dieser Welt festzuhalten.“ Nach ihrer Einschätzung  gelingt ihr dies beim Malen insofern am besten, da sie sich dabei lange und intensiv mit einem einzelnen Motiv auseinandersetzt und es dadurch ganz bewusst wahrnimmt: „Würde ich nur ein Foto machen, wäre der Moment schnell verflogen.“

Überhaupt hält Maria Janßen die Natur für die begabteste Künstlerin. Aus der unerschöpflichen Auswahl an Motiven, mit denen sie sich täglich beschenkt sieht, hat sie in dieser Ausstellung sich auf Bilder der Weite und der Nähe beschränkt: „Die Weite des Himmels mit seinen oft stündlich wechselnden Stimmungen fasziniert mich immer wieder aufs Neue, Gleiches gilt aber auch für die kunstvollen Details einer einzelnen Blüte, die sich einem erst dann zeigen, wenn man sie ganz aus der Nähe betrachtet.“ Weite und Nähe waren auch bei ihrer Motivsuche maßgeblich, denn Maria Janßen fand Inspiration für ihre Bilder hier in der näheren Umgebung, quasi direkt vor der Haustüre, wie auch in weiter Ferne, unterwegs in fremden Ländern, Kulturen und Landschaften.

Organisatorisches
Datum:
Fr 24.05. - So 7.07.
Zeit:
täglich 9 - 17 Uhr
Ort:
Flur der ZUK-Erwachsenenbildung (Maierhof, 1. Stock im Mittelrisalit)
Kosten:
Eintritt frei