Ausstellung "Herbstklänge"
Gemälde des Künstlers Max-Wolfgang Weber
Herbstklänge (Max-Wolfgang Weber)

Max-Wolfgang Weber (*1939 in Dresden) kam über die "klassische Moderne" zu seiner facettenreichen Malerei - ausgeführt in überzeugender malerischer Qualität. Er ist in allen Techniken zuhause. Das entscheidende Merkmal seiner Kunst ist die Verquickung mehrerer Sphären.

Mit der Seele eines "unverbesserlich malenden Poeten" stellt er das Besondere im Alltäglichen dar. Mit seinen Bildern möchte er die Betrachter einladen, an seiner subjektiven Interpretation des Lebens teilzunehmen. Weber: "Mich interessiert an unserer Umwelt das scheinbar unvereinbare der verschiedenen, oft widersprüchlichen Weltanschauungen, oder auch der zahlreichen Fakultäten in den Wissenschaften. Auf meinen Bildern existieren deshalb oft übergangslose und anscheinend nicht zusammenhängende Sphären."

Das wirkt sich auch in den verwendeten Stilmitteln aus, die von leicht hingeworfenen aquarellartigen Skizzen bis zur realistischen Darstellungsweise reichen. Trotz aller unterschiedlichen Darstellungsweisen bleibt der Mensch in seiner jeweiligen Umgebung das Hauptmotiv in den Bildern von Max-Wolfgang Weber.

Sein Wille zum künstlerischen Ich, zur bewussten Subjektivität, der eigenen physiologischen Note, der Körperhaftigkeit lässt seine Motive Geschichten erzählen, deren offensichtliche Rätsel und Geheimnisse den Betrachter zu fesseln verstehen. Den unsichtbaren Kräften hinter der sichtbaren Realität gilt sein Interesse.

Man könnte ihn auch als "Bänkelsänger" am Marktplatz des Lebens bezeichnen.

Von jeher haben Max-Wolfgang Weber die reinen Natureindrücke inspiriert, die er oft durch freie Figuration ergänzt. In letzter Zeit beschäftigen ihn auch Phänomene technischen Ursprungs in der Natur, die zu großen Veränderungen führen. Diese Problematik  veranschaulicht er in seinen Werken - bekannte Erscheinungen des Elektromagnetismus, der Gravitation etc. macht er in ihrer allgegenwärtigen Präsenz sichtbar.

Seine Maxime: Kunst soll Zeichen setzen, mit dem Pinsel auf die Wunde zeigen ... 

Vernissage: Donnerstag, 12. September 2019, 18 Uhr

Und um ein Gespräch mit den Betrachtern anzuregen, stellt der Künstler eines seiner ausgestellten Werke als Gewinn zur Verfügung beim Wettbewerb „Wer findet für das Bild Nr. 26 einen Titel?“ Der beste, treffendste und originellste Titel wird prämiert. Wer sich an dem Wettbewerb beteiligen möchte, gibt im ZUK entsprechende Titelvorschläge zu diesem Bild ab (mit voller Adresse für die Benachrichtigung).

Anlässlich der Finissage am Sonntag, 20. Oktober, um 11 Uhr im ZUK werden die Gewinner bekanntgegeben (beim 2. und 3. Preis erhalten die Gewinner 50 bzw. 40 Prozent Rabatt beim Kauf eines Ausstellungs-Gemäldes ihrer Wahl)

Die Jury besteht aus dem Künstler Max-Wolfgang Weber, der ‚Geschichtenerzählerin‘ Marlis Kramer und einer ZUK-Vertretung. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Organisatorisches
Datum:
Do 12.09. - So 20.10.
Zeit:
täglich 9 - 17 Uhr
Ort:
Flur der ZUK-Erwachsenenbildung (Maierhof, 1. Stock im Mittelrisalit)
Kosten:
Eintritt frei