Spenden und Fördern
Unterstützen Sie das Projekt Ihrer Wahl!
Unsere Projekte im Naturschutz sind vielfältig. Das ZUK Naturschutzteam setzt unterschiedliche Schwerpunkte, die alle in Zusammenhang stehen. Moor-Wiedervernässung wirkt sich günstig auf die Artenvielfalt aus. Wenn beispielsweise entbuscht wird und Gräben verschlossen werden, schafft das neuen Lebensraum für bedrohte Pflanzen und Tiere. Die Artenvielfalt wächst.
Diese wichtigen Projekte möchten wir mit Ihrer Unterstützung umsetzen und intensivieren:
Wiedervernässung der Moore
Wir möchten weitere Moorflächen ankaufen, um diese wiederzuvernässen und positive Effekte im Klima- und Hochwasserschutz zu erzielen. Zuvor müssen entwässerte Flächen entbuscht werden, da aufkommende Gehölze den vorgeschädigten Wasserhaushalt zusätzlich belasten. Dann werden Gräben verschlossen oder Drainagerohre entfernt. So erhalten die Moore ihre ursprüngliche Funktion zurück. Wiesenbrüter, wie Braunkehlchen, Brachvogel und Bekassine, brauchen freie Sicht in der Landschaft und profitieren ebenfalls von der Entbuschung. Immer wieder lassen wir wissenschaftliche Untersuchungen auf den Moorböden durchführen, um auf der Grundlage neuer Daten und neuer Erkenntnisse den Moorschutz in der Region zu verbessern.
Was kostet eine Moorfläche?
Eine Moorfläche von der Größe eines Fußballfelds kostet im Ankauf zwischen 25.000 Euro (für Hochmoor) und 50.000 Euro (für Niedermoor).
Modellprojekte zur Artenvielfalt
Wir möchten die Projekte zur Erhöhung der Artenvielfalt, zur Wiederherstellung von Moorflächen sowie spezielle Artenschutz-Projekte, z. B. Wiesenbrüter, andere Vögel, Amphibien, Fische, Schmetterlinge verstärken. Dazu hier eindrucksvolle Beispiele:
Im Klosterland entwickelt sich derzeit ein artenreicher Moorurwald. Standortfremde Fichten wurden entnommen und Entwässerungsgräben verschlossen. Es ist gut zu erkennen, wie die Natur den Lebensraum Moorwald zurückerobert.
Gerade auch Kleingewässer, wie Bach, Tümpel, Graben und Teich, sind besonders gefährdete Lebensräume, die oft unbemerkt verschwinden. Wissenschaftler der Gewässerökologie der Technischen Universität München erforschen auf Klosterland die ökologische Besonderheit dieser Gewässer. Anschließend werden Naturschutzmaßnahmen umgesetzt. Zwölf Fischarten, darunter die in Bayern seltene Karausche, und einige vom Aussterben bedrohte Wasserkäferarten leben in unseren Tümpeln und Gräben.
Im Rahmen derartiger Projekte zur Artenvielfalt planen wir zum Beispiel die Durchführung von Bestandsaufnahmen und wichtiger Monitorings.
Welchen finanziellen Aufwand bedeutet das?
Je nach Umfang kostet ein Monitoring zwischen 3.000 und 8.000 Euro.
Naturlehrgebiet
Westlich des Klostergeländes öffnet sich ein besonderer Naturraum: das weitläufige Naturlehrgebiet des Naturschutzzentrums. Hier wird die Natur nicht einfach nur erklärt, sondern Kinder, Jugendliche und Erwachsene entdecken die faszinierende Welt der Loisach-Kochelsee-Moore und des Voralpenlandes mit allen Sinnen. Zwischen Moorflächen, Wiesen und Teichen wird Natur zum Erlebnis – lebendig, vielfältig und überraschend.
Ob auf dem Moorerlebnispfad, am Klang- und am Barfußpfad, am Hecken- und am Gehölzpfad, an den Erlebnisbiotopen und den Vogelbeobachtungsstationen Moosmühle und Fuchsbichl – überall werden Artenvielfalt, Klimaschutz und der behutsame Umgang mit unserer Umwelt begreifbar.
Das Naturlehrgebiet empfängt Tausende Besucher über das Jahr hinweg. Neben der starken Nutzung greifen auch Regen und Schnee die Installationen an. Instandsetzung und Erneuerung sind regelmäßig erforderlich, so zum Beispiel am Barfußpfad. Darüber hinaus plant das Team eine neue Beobachtungskanzel am Fuchsbichl, damit Besucher die neue Beweidung mit Rindern und Wasserbüffeln und die daraus entstehende Vielfalt an Flora und Fauna betrachten können.
Die erforderlichen Investitionen erreichen hier einen Betrag von bis zu 50.000 Euro. Jeder Euro hilft!
Landschaftspflege
Manche unserer Flächen sind sehr wertvoll, aber dennoch zu klein, um sie an umliegende Landwirte zu verpachten. Hier führen wir eine naturverträgliche Pflege mit dem Balkenmäher oder Freischneider selbst durch. Außerdem machen wir Heckenpflanzungen, um die Durchgängigkeit der Landschaft für wandernde Tierarten herzustellen. Und die Gehölze und Alleen müssen gepflegt werden, damit sie sich gut entwickeln, aber auch, damit die Sicherheit für alle Besuchende gegeben ist.
Freie Spende
Mit Ihrer freien Spende schenken Sie uns Handlungsspielraum, in das Projekt zu investieren, in dem wir gerade den größten Bedarf und die höchste Dringlichkeit sehen. Immer natürlich im strikten Rahmen unseres Naturschutzauftrags! Freie Spenden setzen wir auch als Eigenmittel ein, die gefordert sind, wenn wir Drittmittel von öffentlichen Institutionen (z. B. Ministerien) oder von Stiftungen beantragen.
Spendenkonto
Zentrum für Umwelt und Kultur im Kloster Benediktbeuern
IBAN: DE42 7005 4306 0190 0007 11
BIC: BYLADEM1WOR
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