Ausstellung "Kulturwandel(n)"
Fotografische Einblicke in das ZUK-Bildungsprojekt 2017

 

Die Ausstellung "Kulturwandel(n)" zeigt Fotos (und beim Projekt-Abschlussfest am
25. November 2017 auch Objekte) aus Aktionen, Projekten und Veranstaltungen des gleichnamigen ZUK-Bildungsprojektes dieses Jahres sowie aus der Projektarbeit mit Flüchtlingen.  

Mit dem ZUK-Bildungsprojekt „Kulturwandel(n)“ möchten wir eine neue Kultur gelebter Vielfalt fördern. Dazu zählen mehr Gemeinschaft und Mitbestimmung, Toleranz, Respekt und Wertschätzung gegenüber anderen Kulturen und der Natur.
Die Teilnehmer sind eingeladen, sich mit ihren eigenen Lebensstilen, dem Erhalt unserer Kulturlandschaft sowie fremden kulturellen Hintergründen auseinander zu setzen. Denn unsere Lebensstile wirken sich aus auf Natur und Menschen nicht nur bei uns, sondern auch in anderen Ländern. Ebenso geht es um die Frage nach eigenen Werten, dem, was einem wichtig ist und trägt.

Angesichts heute weltweiter Herausforderungen wie Flüchtlingskrise, Klimawandel, Rückgang biologischer Vielfalt und nachhaltiger Umgang mit begrenzten Energie-, Rohstoff- und Zeitreserven ist zukunftsorientiertes Handeln gefragt. Bewahrung der Schöpfung dient der langfristigen Sicherung von Lebensqualität in dieser Welt heute, in Zukunft und für alle.

Über unterschiedliche Veranstaltungen, Aktionen, Blickwinkel und Methoden wurden Kinder, Jugendliche und Erwachsene bei diesem Projekt angesprochen und zu einem neuen Miteinander im Sinne von Bildung für nachhaltige Entwicklung motiviert.

Das Bildungsprojekt „Kulturwandel(n)“ wird gefördert vom
Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz.

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Zur Einstimmung:

Kulturwandel(n)?

Heute leben zahlreiche Kulturen nebeneinander und zusammen. Das weckt teilweise Angst vor dem „Anderen“. Was ist meine Identität? Woran mache ich mich fest? Die Begegnung mit dem „Anderen“ kann jedoch auch Chance und Bereicherung sein. Neues lässt sich entdecken und dazu lernen. Meine und die Welt Anderer kann ich so auch aus neuen Perspektiven wahrnehmen – diese vielfältige Wirklichkeit und die Vielfalt des Lebens. Andere und mich selbst verstehe ich damit vielleicht besser und wir können uns neu begegnen.

Eigene Identität kann reifen. Denn Leben heißt auch Wandel, also Veränderung. Ohne Wandel würde Leben erstarren, wäre tot. Nichts bleibt, wie es ist. Alles ist dem beständigen Wandel unterworfen. Bei all dem erlebten „Treibenden“ trägt jedoch gleichzeitig ein immer „Bleibendes“.

Heutige globale Herausforderungen der Verteilungsgerechtigkeit und des rechten Maßes rufen uns auf zum Wandel (zu Umkehr und Neubesinnung).
Wie können wir alle gut leben? – so leben, dass es heutigen und kommenden Generationen auf dieser Erde gut geht? Und jeder kann sich fragen: Wie viel ist genug (um glücklich zu sein)? Wo erfahre ich tatsächlich Freude? Und wo bin ich verwurzelt? Nachhaltige Lebensstile bieten mehr Lebensqualität. Hier gemeinsam auf Suche gehen, ausprobieren, entdecken und voneinander lernen. Sich gemeinsam engagieren kann stark machen in der konkreten Umsetzung. Dazu sind wir alle eingeladen.

Organisatorisches
Datum:
Sa 25.11. - So 7.01.
Zeit:
täglich 9 - 17 Uhr
Vernissage: Sa, 25.11.2017, 17 Uhr
Ort:
Flur der ZUK-Erwachsenenbildung (Maierhof, 1. Stock im Mittelrisalit)
Kosten:
Eintritt frei