Ausstellung "Heilsames Zusammenspiel: Einheimische und zugereiste Arzneipflanzen rund um Benediktbeuern"
Aquarelle von Birgitta Goerke
Fingerhut (Digitalis purpurea) -
Aquarellbild von Birgitta Goerke

Rund um Benediktbeuern wachsen zahlreiche Pflanzen, die seit Jahrhunderten in der Volksmedizin oder in der Homöopathie eingesetzt werden, um Krankheiten vorzubeugen oder zu heilen. Die Wirkung mancher Pflanzen ist recht bekannt, bei anderen Pflanzen wissen nur wenige Menschen etwas über die heilsame Wirkung. Ein Beispiel  hierfür ist das Gänseblümchen, die Heilpflanze des Jahres 2017.

Im Klostergarten, in Privatgärten und Gärtnereien haben sich hier in der Umgebung im Lauf der Zeit viele Pflanzen eingefunden, die ursprünglich nicht aus Benediktbeuern oder Oberbayern stammen. Einzeln und in Kombination, von hier und von dort, in niedriger oder hoher Dosierung können all diese Pflanzen dem Menschen das Leben erleichtern. Vielfalt hilft und in Bezug auf Heilpflanzen hat man diese Vielfalt bereits vor langer Zeit erkannt und in Heilpflanzenbüchern festgehalten.

In zeitgenössischer Interpretation greifen die Aquarelle Abbildungen aus diesen Werken auf. Ein Kaleidoskop von Pflanzen verschiedener Herkunft, die man aber alle rund um Benediktbeuern entdecken kann.

Birgitta Goerke studierte Pharmazie und Psychologie, promovierte, ist als Lehrerin und Dozentin tätig und in verschiedenen Kunstprojekten engagiert.

Organisatorisches
Datum:
Mo 23.01. - So 5.03.
Zeit:
täglich 9 - 17 Uhr
Ort:
Flur der ZUK-Erwachsenenbildung (Maierhof, 1. Stock im Mittelrisalit)
Kosten:
Eintritt frei