Energie - gestern


In seiner mehr als 1260-jährigen Geschichte war das Kloster Benediktbeuern immer ein Ort der Natur und Kultur sowie des naturverbundenen regionalen Wirtschaftens. Auf die umliegenden Regionen hat das Kloster bis heute eine stark fördernde Ausstrahlung. Dies gilt in besonderer Weise auch für das 1988
gegründete Zentrum für Umwelt und Kultur.
Innerhalb eines Jahrzehntes entwickelte und realisierte das Zentrum für Umwelt und Kultur im Sinne der Agenda 21 ein ökologisch orientiertes Gesamtkonzept.


Biogas-Anlage im Meierhof,
1978


Am Anfang des 19. Jahrhunderts (1803) standen neben der Arbeitskraft von Mensch und Tier dem Kloster als nutzbare Energien zur Verfügung:
Wärme aus der Verbrennung von Holz und anderer Biomasse in Öfen
Mechanische Energie aus der Wasserkraft, die sich über den
Betrieb von Wasserrädern nutzen ließ.


Mühlstein

Rund 140 Öfen versorgten 200 Räume im Kloster mit Wärme.
Etwa 170 Personen nutzten diese Räume, von denen die Hälfte
Wirtschaftsräume (Brauerei, Bäckerei, Küche, Schmiede,
Wäscherei, Wagnerei, Ziegelei) waren.


Entlang des in Richtung Westen fließenden Mühlbaches waren seit dem 17. Jahrhundert etwa zwölf Mühlen und Triebwerke angesiedelt, die zum Teil noch heute bestehen.