Photovoltaik-Anlage

Solarzellen (Fotovoltaische Zellen) können einfallendes Sonnenlicht in elektrischen Strom umwandeln. In der Energiezentrale bestehen die Solarzellen nicht wie herkömmlich aus Silizium, sondern überwiegend aus einer Mischung von Kupfer, Indium und Selen, abgekürzt CIS. Gegenüber Silizium-Solarzellen lassen sich CIS-Solarzellen gleicher Leistung kostengünstiger herstellen, da Material- und Herstellungsaufwand deutlich geringer sind. Auf dem nach Süden ausgerichteten Pultdach der Energiezentrale ist eine 100 Quadratmetern CIS-Photovoltaik-Anlage mit 9 kW Spitzenleistung eingerichtet. Die Installation zählt damit zu den ersten Anlagen, bei denen CIS-Module großflächig eingesetzt sind. Auf Grundlage des Energie-Einspeise-Gesetztes (EEG) wird der erzeugte Strom über einen separaten Zähler in das öffentliche Stromnetz eingespeist.

Darüber hinaus wurden 2010 auf den Süddächern der benachbarten Remisen südlich der Energiezentrale zwei weitere Photovoltaik-Anlagen mit einer gesamten elektrischen Spitzenleistung von 32 kW installiert.