Heiztechnik - Nahwärmeleistung

Der Holzhackschnitzel-Kessel, das Pflanzenöl-BHKW und die beiden Heizöl-Kessel sind über eine hydraulische Weiche direkt an das 600 Meter lange Nahwärmenetz angeschlossen. Die hydraulische Weiche verteilt und sammelt die einzelnen Heizwasserströme.
Die Nahwärmeleitungen bestehen aus wärmegedämmten Stahlrohren mit Kunststoffummantelung und haben eine Leckageüberwachung.

Die Heizzentralen im Klosterkomplex und im ZUK wurden bisher mit dezentralen Heizkesseln betrieben. Nun sind in drei Heizzentralen jeweils Wärmeübergabe-Stationen aufgestellt. Sie übergeben die Wärme der abgezweigten Heizwasserströme an die jeweiligen vorhandenen Verteileinrichtungen. Die Wärmeübergabestationen sind mit Wärme-Messgeräten ausgestattet, die Daten für die Wärmeabrechnung liefern.

Die maximale Vorlauftemperatur im Nahwärmenetz auf dem Weg zur Wärmeübergabestation beträgt 90 Grad C; die entsprechende Rücklauftemperatur 70 Grad C. Auch im Sommer müssen die Temperaturen im Nahwärmenetz weiterhin auf relativ hohen Werten gehalten werden, da das mitverwendete bisherige Heizungsnetz (Sekundärnetz) im Klosterkomplex derzeit noch kaum nach der Außentemperatur gesteuert betrieben werden kann.